A comparison of the development of STEM aspirations in Germany and Canada from PISA 2006 to PISA 2015: Investigating the relationship between motivation in science, realistic career aspirations, and science teaching

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Sowohl in Deutschland als auch in Kanada, einem der kompetenzstärksten Staaten in PISA, können sich Jugendliche im Vergleich zu PISA 2006 häufiger vorstellen, einen MINT Beruf zu ergreifen. Unterschiede zeigen sich jedoch in den motivational-affektiven Orientierungen. Während Jugendliche in Kanada bei PISA 2015 interessierter, motivierter und selbstwirksamer sind, zeigt sich in Deutschland ein gegenläufiger Trend. Gerade bei den Mädchen haben das Interesse, die instrumentelle Motivation und die Selbstwirksamkeitserwartung seit PISA 2006 signifikant abgenommen. Das Projekt untersucht das Zusammenspiel dieser Merkmale und nimmt als zusätzlichen möglichen Einflussfaktor die Rolle des forschend-entdeckenden Unterrichts in den Blick. Dieser blieb in Deutschland zwischen PISA 2006 und 2015 weitgehend stabil. Jugendliche in Kanada hingegen berichteten bei PISA 2015 häufiger, dass sie Experimente selber entwickeln dürfen und dass ein stärkerer Lebensweltbezug im Naturwissenschaftsunterricht hergestellt wird.

Junge Frau in einem Labor (Symbolbild) © pixabay.com

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