Gelingensbedingungen geschlechterspezifischer
Förderung

Stand: 03.06.2019

Federführung: TUM

 

Geschlechterunterschiede im Bildungsbereich ist ein Thema, das Bildungsforscher, aber auch Politiker und Pädagogen seit langem beschäftigt. So scheinen Mädchen immer noch weniger Interesse und Motivation in stereotypischen „Jungenfächern“ wie Physik oder Informatik zu haben  und sich Jungen weniger stark für Lesen zu interessieren – eine stereotypische weibliche Domäne. Geschlechtsspezifische Unterschiede in nicht-kognitiven Eigenschaften können wiederum zu Leistungsunterschieden führen, sowie zu Differenzen in der Berufswahl. Ein Paradebeispiel hierfür ist der große Unterschied zwischen der Anzahl an Männern und der Anzahl an Frauen, die sich für das Studium eines MINT-Faches entscheiden – einer nach wie vor Männer-dominierten Domäne.

 

Viele Primärstudien haben Möglichkeiten untersucht, Unterschiede in nicht-kognitiven Eigenschaften zwischen Schülerinnen und Schülern zu reduzieren. Dabei werden hauptsächlich Interventionen untersucht, die darauf abzielen, die Perspektive der Schüler(innen) auf bestimmte Situationen (z.B. Mathematik/wissenschaftliches Selbstverständnis) zu verändern. Ziel dieser Forschungssynthese ist es, die bestehende Forschung zu diesem Thema zusammenzufassen und die Wirksamkeit dieser Interventionen mit Blick auf eine geschlechtsspezifische Veränderung non-kognitiver Merkmale zu analysieren und zu interpretieren.

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